Agrarwirtschaft

 Was muss ich vorher wissen?

Nach der neuen bundesweit geltenden Vorschrift für die praktische Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsbetrieben kann im Beruf der Gärtnerin/des Gärtners zwischen sieben Fachrichtungen gewählt werden:

  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnere
  • Zierpflanzenbau
  • Pflanzenfachberater (Schwerpunkt "Beraten und Verkaufen")
    in den Fachrichtungen Baumschule oder Zierpflanzenbau

 

Ausbildungsbetriebe

Listen mit anerkannten Ausbildungsbetrieben der jeweiligen Fachrichtung finden sich auf der Homepage der Landwirtschaftskammer NRW.  

Berufsinteressenten sollten Freude am Umgang mit Pflanzen und eine gute Beobachtungsgabe für die Lebensvorgänge in Natur und Pflanzenwelt haben. Doch Naturverbundenheit alleine reicht nicht aus, um die gestiegenen Anforderungen bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Gärtners erfolgreich zu erfüllen. Pflanzen stehen im Mittelpunkt dieses kreativen Berufes. Sie müssen gezüchtet und vermehrt, termingerecht herangezogen und individuell gepflegt, richtig verwendet, fachgerecht verarbeitet und erfolgreich verkauft werden.

Die Arbeit im Wald setzt neben der Liebe zur Natur die Bereitschaft voraus, auch bei widrigen Witterungsverhältnisse im Freien zu arbeiten.

Wo kann ich später arbeiten?

Im Gartenbau je nach Fachrichtung in mittelständischen Betrieben, Industriefirmen oder in den Kommunen. Bei entsprechender schulischer Voraussetzung ist der Besuch von Meister- und Technikerschulen oder Fachhoch- und Hochschule möglich.

Das klassische Arbeitsgebiet liegt bei den Forstabteilungen der Städte/Gemeinden, den staatlichen Forstämtern und privaten Forstbetrieben. Auch im Bereich der Landschaftspflege / des Naturschutzes bieten sich praktische Betätigungsfelder.