Mit Erasmus+ in Izmir

Interkulturelle Erfahrungen in der Vorschulgruppe

Elma Zeneli besucht die Mittelstufe der Erzieher:innen-Ausbildung. Hier ist ihr Bericht:

Ich arbeitete vier Wochen in einer Vorschulgruppe in einer Kita in Izmir in der Türkei. Die 12 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren sprechen Türkisch als Erstsprache, im pädagogischen Alltag wird besonders Englisch gefördert. Es war beeindruckend, mit welch großer Freude die Kinder Englisch lernen.

Die Zusammenarbeit mit dem Kita-Team war herzlich und respektvoll. Besonders auffällig war die liebevolle und gleichzeitig klare Beziehung zwischen den Erzieherinnen und Kindern, die von gegenseitigem Respekt und emotionaler Nähe geprägt ist.

Ein Highlight war das Bayram-Fest, bei dem wir gemeinsam feierten, sangen und tanzten. Die Rituale wurden kindgerecht und spielerisch vermittelt.

Die Einrichtung ist sehr gut organisiert, mit einem klaren Stundenplan und vielfältigen Fachkräften, die den Alltag bereichern, zum Beispiel Englischlehrer, Sporttrainer und Schulpsychologin. Besonders spannend fand ich das Angebot „Schule des Lebens“, etwa beim Ernten auf dem schuleigenen Gemüsehof.

Mein Auslandspraktikum hat mir gezeigt, wie wertvoll interkulturelle Erfahrungen für die pädagogische Arbeit sind. Ich kann ein solches Praktikum nur weiterempfehlen. Es fördert nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Kulturen zurechtzufinden und mit Vielfalt wertschätzend umzugehen – wichtige Qualifikationen für die heutige Bildungsarbeit in Deutschland.

Text: Elma Zeneli (Studierende, FSEM)

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